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| Der kampf um die "Khersones" | |||||||||
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Reaktionen auf den Handelsblattartikel Sehr geehrte Damen u. Herren der Redaktion, Sehr geehrte Redaktion ihr Artikel heute im Handelsblatt über das wirtschaftliche Gebaren der Ukraine am Beispiel Khersones hat uns in unserer Aufgabe bestätigt für das Schiff zu kämpfen. Wir, das ist der "Freundeskreis der Khersones". Wir unterstützen jetzt seit nunmehr 18 Jahren das Segelschulschiff "Khersones. Mehr noch die Besatzung und Studenten, die auf dem Schiff ihr Praktikum für die Handelsmarine unternahmen. Seit vier Jahren ist es diesen Studenten nicht möglich eine vernünftige Ausbildung zu erhalten. Bei der Hansesail in Warnemünde, am 7. August, und bei der Sail Bremerhaven am 28. August, haben wir in unermüdlichen Einsatz gegen das Festhalten dieses europäischen Kulturgutes protestiert. In den nächsten Wochen werden beim ukrainischen Präsidenten hunderte von Protest-Postkarten eingehen. Eine Unterschriftenaktion mit unzähligen Freunden dieses wunderschönen Schiffes wird der ukrainischen Botschaft überreicht. Wir hoffen sehr, dass die deutsche Regierung intervenieren wird, um des Schiff wieder frei zu bekommen. Hans-Jürgen Scheffler An die Damen und Herren der Redaktion des Artikels über das Segelschiff "Khersones" Gerhard Mönch, Hannover „Die Janukowitsch Regierung kann am Beispiel der „Khersones“ zeigen, wie ernst es der Regierung mit der Zusammenarbeit ist, indem Ursache und Wirkung des Auslaufverbotes im Jahr 2006 geklärt wird. Es geht nicht nur um die Verluste von Inmaris, es geht auch um die Enttäuschung von vielen Menschen. Seit der Perestroika haben sie sich mit Zeit und Geld für das Schiff und die Menschen an Bord engagiert. Nicht zu vergessen, die zwischenmenschlichen Beziehungen und der gegenseitige Respekt Ulla Bangen und Leiden um die "Khersones" Der Skandal um die Festsetzung der "STS Khersones" ist auch nach über vier Jahren nicht vergessen: auf der ganzen Welt halten die Proteste an ! Ob in Chile, Brasilien, USA und in allen mit der Seefahrt verbundenen Staaten Europas herrscht immer noch ungläubiges Entsetzen über diese mafiöse Tat des damaligen ukrainischen Agrarministers. Tausende von Protestbriefen und -postkarten spiegeln die unbändige Verzweiflung und Betroffenheit aller Menschen wider. Sind diese Proteste eigentlich alle ungelesen von der letzten Kiewer Regierung im Papierkorb gelandet ?? Ich bräuchte nicht zu wiederholen, wem dieses Verbrechen in eklatanter Weise geschadet hat: der gesamten Besatzung, die ihren Job verloren hat, allen Kadetten der Marine-Universität in Kerch, die ihre Ausbildung nicht abschließen können, der Hamburger Firma INMARIS, die mit Millionen-Aufwand die "Rote Lady von der Krim" erst zu dem gemacht hat, was sie dann über viele Jahre war: das prächtige Aushängeschild der Ukraine auf der ganzen Welt ! Was wird mit den großen Geldsummen der Spender, Sponsoren und Stillen Teilhaber? Kann man uns einfach so bestehlen?? Eine so enge freundschaftliche Verbindung der Crew und Besatzung der Khersones mit den deutschen Segelfreunden, dem Bremer "Freundeskreis Khersones" oder den Kap-Hoorn-Umseglern gibt es auf der ganzen Welt nicht noch einmal. Ist in Kiew niemand gerührt von den herzlichen Umarmungen und unendlichen Tränenströmen, die fließen, wenn man sich in Kerch besucht und unser geliebtes Schiff im Hafen angekettet verrotten sieht ?!? Die neue ukrainische Regierung sollte endlich begreifen, wie gigantisch der Schaden für das Prestige des ganzen Staates war und ist. Sie sollte schnellstens (!!) handeln, den Schaden ersetzen und die Khersones wieder freigeben ! Solange das nicht geschieht, werden zumindest auf deutscher Seite neue Handelsbeziehungen mit der Ukraine nur mit äußerster Skepsis und Zurückhaltung angegangen: alle haben Angst, daß die Ukraine vielleicht wieder die Vertäge nicht einhält. Noch eine kleine Randbemerkung zum Schluß: es hat den Anschein, als ob in Kiew und Umgebung die Khersones gar nicht allzu bekannt zu sein scheint und ihre Bedeutung für den ukrainischen Staat völlig unterschätzt wird. Hier daher eine kleine Aufgabe: fragen Sie einmal einen Menschen in Oslo, London, Lissabon, München ... er möge Ihnen - blitzschnell und ohne nachzudenken - drei Begriffe nennen! Und dann sagen Sie das Stichwort "Ukraine"! Wetten, daß Sie garantiert folgende Antworten bekommen: "Tschernobyl" - "Klitchko-Brüder" - "Khersones" ! Ich habe es hundertfach ausprobiert, es klappt immer. Die Kiewer Regierung sollte endlich begreifen, was das bedeutet! Horst Lehnen
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